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Ein Meinungsartikel von Anne Meinhardt

Anne Meinhardt vor Willy Brandt Poster

Wahlkampf und danach?

 Es ist Wahlkampf und die Parteien sagen, welche Themen ihnen wichtig sind.

Daher freue ich mich, dass verschiedene Parteien auch Themen aus dem Wahlprogramm 2016 der SPD übernommen haben.

Das zeigt mir, dass wir gar nicht so verkehrt gelegen haben. Leider konnte vieles nicht verwirklicht werden.

Für mich persönlich heißt es daher in Zukunft:  “KEIN WEITER SO!“

Das heißt: miteinander reden, nicht übereinander, miteinander arbeiten, nicht gegeneinander – nach dem Motto nur zusammen sind wir stark“ Nur zusammen können wir etwas für Bad Orb erreichen.

Politik ist Arbeit, zum Teil sogar viel Arbeit.

Ich finde es nicht gut, wenn man den Wählern im Wahlkampf Versprechungen macht, die man später nicht halten kann, weil es die finanzielle Situation der Stadt Bad Orb nicht erlaubt.

Wir werden von den Bürgern aus Bad Orb gewählt und verpflichten uns, wenn wir das Amt im Stadtparlament annehmen, zum Wohle der Stadt Bad Orb und der Bürger zu arbeiten.

Wir verpflichten uns ebenso, den Mut zu haben, Entscheidungen zu fällen, sie nicht zu verschieben oder durch immer neue Gutachten, Prüfungen usw. zu verhindern.

Entscheidungen zu fällen ist nicht so einfach. In dem Augenblick, in dem man sie fällt, findet man: „Es ist richtig.“ Ob es wirklich so ist, weiß man leider erst später; manchmal sogar erst nach Jahren. Man muss auch Entscheidungen treffen, die nicht jedem gefallen.

Auch hier sollte man sich an die Redewendung erinnern: „Es jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“.

Vielleicht sagen jetzt manche: „Die spinnt, die hat Wünsche, Illusionen und Träume.“ Meine Gegenfrage: „Wo wären wir Menschen jetzt, wenn es nicht immer wieder Menschen gäbe, die spinnen, träumen, Wünsche haben und für Illusionen empfänglich sind?“

 

Annemarie Meinhardt – SPD-Stadtverordnete

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