Weiter geht’s auf dem Bolzplatz

Einen großen Schritt weitergekommen ist die Bad Orber SPD mit ihrem Projekt „den Bolzplatz auf Vordermann bringen“. Die kurstädtischen Genossen hatten es sich zur Aufgabe gemacht, aus dem über Jahrzehnte vernachlässigten Freizeitareal in der Leimbach wieder einen attraktiven Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Und so wurden nach ein paar Wochen Pause wieder die Ärmel hochgekrempelt und es hieß Anpacken mit einer größeren Gruppe von Helfern. Ein Unterstand in Holzkonstruktion wurde von dem ehemaligen Stadtrat Alfred Schneider gestiftet und nach dem Setzen der Fundamente war es an einem Samstag möglich, den Aufbau zu stemmen. Auch der Bad Orber Dachdeckermeisterbetrieb Karsten Bormann war mit seinem Team ehrenamtlich im Einsatz. Diesmal sorgte er für die Dacheindeckung des Unterstandes mit Trapezblechen. Annemarie Meinhardt, die das Projekt Bolzplatz betreut, dankte allen Helfern und dabei insbesondere Alfred Schneider für die großzügige Materialspende und für seine Arbeitsleistung, vor allem aber auch dankte sie im Namen der Bad Orber SPD Karsten Bormann, der dieses Projekt von Beginn an unterstützt. Schon vor einigen Wochen war die Stadtverordnete Meinhardt im Stadtbauamt vorstellig, um die Genehmigung für das Bauvorhaben einzuholen. Ihr Dank gilt auch Bauamtsleiterin Sabine Mühl, mit deren Hilfe die baurechtliche Abwicklung zügig erfolgte. Auch Bürgermeister Roland Weiß und den Mitarbeitern des städtischen Betriebshofs dankt die SPD für die geleistete Unterstützung. „Jetzt sind wieder die jungen Leute dran, wenn es um die Fertigstellung der Bemalung der beiden Wasserhäuschen geht“ ruft Annemarie Meinhardt zum Weitermachen auf. Es gibt noch viel zu tun. Tore neu bespannen, den Platz wieder bespielbar machen, wozu der Sand erneuert werden muss und auch der Bau eines Zaunes ist geplant.

Spenden auf das Konto der Stadtkasse sind herzlich willkommen. Verwendungszweck Bolzplatz,

IBAN: DE26 5079 0000 0008 5023 15, VR-Bank Bad Orb-Gelnhausen eG

Foto: Karsten Bormann mit seinem Team bei der Dacheindeckung des neuen Unterstandes

 

 

 

 

Rede des SPD Fraktionsvorsitzenden Winfried Krämer zur Amtseinführung unseres Bürgermeisters Roland Weiß

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Sehr geehrter Bürgermeister Roland Weiß,

sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,

sehr verehrte Ehrengäste,

sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind heute hier zusammengekommen um den neuen Bürgermeister Roland Weiß in sein Amt einzuführen und ihm die Ernennungsurkunde zu überreichen und damit einen neuen Abschnitt in der Bad Orber Geschichte einzuläuten.

Lieber Roland, wir sind schon seit vielen Jahren Nachbarn und ich habe die vielen Gespräche über den Gartenzaun und durch das Gebüsch immer sehr geschätzt. Unsere Gespräche waren immer von gegenseitigem Respekt geprägt und wir haben oft sehr ähnliche Einschätzungen der aktuellen Bad Orber Tagespolitik gefunden.

Das war schon so, als ich noch nicht die politische Bühne betreten hatte, und ist auch so geblieben als ich für die SPD in die Stadtverordnetenversammlung nachrückte. Ich freue mich jetzt auf die Gespräche mit unserem Bürgermeister Roland Weiß. Deine offene Art mit jedem zu sprechen –  und ganz wichtig, auch zuzuhören, wird Dir in Deiner Amtsführung sicher sehr hilfreich sein.

Deiner Wahl war ein weitgehend stiller Wahlkampf vorangegangen, aber Du hast ein hervorragendes Gespür für die Wechselstimmung in Bad Orb entwickelt und warst Dir sicher, dass der Wechsel gelingen wird. Du hattest recht und das zeigt uns wie nah Dein Ohr am Bürger und Wähler ist.

Bei Deinem Amtsantritt in ein paar Tagen wird der Schreibtisch zwar leer sein, aber sei sicher, das ist nur ein optischer Effekt.Es gibt gut gefüllte Schuladen mit Aufgaben, von denen Du einen Teil schon kennst und ein paar Überraschungen sind bestimmt auch dabei. Am Montag hat das Stadtparlament den Haushalt für 2016 einstimmig verabschiedet. Du hast somit solide Grundlagen für das erste Amtsjahr vorliegen, kannst im März sofort loslegen.

Unsere Verwaltung hat gute Leute, lass diese arbeiten, mach nicht alles zur Chefsache. Dann kommen wir auch zügiger voran. Und Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Maßnahmen wird eine der großen Herausforderungen in den nächsten Jahren, ich denke dabei vorrangig an die Innenstadt, die Kanalsanierung und Umgestaltung.

Lieber Roland, bewahre Dir Deine Neutralität, die ist mit Sicherheit hilfreich, um diese Mammutaufgabe zu bewältigen. Aber nur die politische Neutralität –  und immer für die Interessen unserer Kurstadt Bad Orb. Die SPD-Fraktion steht Dir als unserem neuen Bürgermeister offen gegenüber und wird für eine transparente Zusammenarbeit zur Verfügung stehen.

Die Bad Orber SPD wünscht Dir, dass Du in den kommenden Jahren einen Weg findest, auf dem Du Bad Orb nicht nur verwaltest, sondern auch gestaltest, unter Einbeziehung unserer Bürger und aller Fraktionen des neuen Parlaments.

Ich habe lange überlegt was ich unserem neuen Bürgermeister schenken sollte, Blumen gibt es heute bestimmt noch genug.

Was braucht ein Stadtoberhaupt?

Ein Regent, ein Regent auf Zeit – natürlich ein Zepter.

Ich habe in der großen weiten Welt Umschau gehalten und glaube das ideale Zepter gefunden zu haben. Fündig wurde ich in Afrika, denn dort kommt der Rohstoff her.

(Straußenfeder – Staubwedel, 70 cm mit roten Federn)

Dieses spezielle Zepter ist sehr vielseitig einsetzbar:

Man kann damit:

  • hervorragend Klinken putzen
  • verstaubte Ecken in Aktenschränken säubern
  • den Staub auf alten Konzepten entfernen
  • oder einfach mal Staub aufwirbeln

Aber es ist auch:

  • als Taktstock verwendbar, um die Geschwindigkeit vorzugeben

und

  • man kann jemand damit kitzeln, damit er in Bewegung kommt

Wie Du siehst, hat dieses Zepter viele Vorteile, sicherlich auch durch seine Größe. Du wirst bestimmt noch weitere Einsatzgebiete entdecken.

Und selbstverständlich ist es ROT, dann denkst Du immer an die Bad Orber SPD.

Lieber Roland, für Deine Aufgabe als neuer Bürgermeister unserer schönen Kurstadt Bad Orb wünschen ich Dir im Namen unserer SPD-Fraktion viel Kraft und Ausdauer, diplomatisches Geschick, Schaffensfreude und Gottes Segen.

Bad Orb, 26. Februar 2016

Winfried Krämer, Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion im Stadtparlament Bad Orb

Ein neuer Basketballkorb für den Bolzplatz

Den Bolzplatz auf Vordermann bringen wird die Bad Orber SPD in den kommenden Wochen  gemeinsam mit Bad Orber Kindern und Jugendlichen.

Mit einem neuen Basketballkorb gaben die Sozialdemokraten das erste Zeichen zum Auftakt des Projekts. Annemarie und Martin Meinhardt, die schon in den Siebziger Jahren bei der Errichtung des Bolzplatzes mit angepackt haben, sind heute keine Jusos mehr, aber der naturnahe Platz in Nähe des weitreichenden Wohngebietes Hubertusstraße, Leimbachstraße, Friedrichstalstraße und Kasselbergweg liegt ihnen am Herzen. Und so spendeten die Meinhardts einen Basketballkorb, den die Mitarbeiter des Betriebshofs in den nächsten Tagen installieren werden.

Getreu dem SPD Motto „Bad Orb im Blick – Bewegen statt Reden“ hat Annemarie Meinhardt bereits einige wichtige organisatorische Dinge mit der Stadt geklärt, die wohlwollende Unterstützung des Projektes wurde zugesagt und so kann es losgehen mit den Arbeiten – denn das Frühjahr kommt bestimmt.

„Und es gibt nichts auf die lange Bank zu schieben“ so der SPD Fraktionsvorsitzende Winfried Krämer, der sich mit Töchtern Hannah und Silvia und Sohn Johannes auf die Teamarbeit mit den jungen Bad Orbern freut. Als nächstes trifft man sich, um den unansehnlichen beiden Wasserhäuschen einen „jugendlichen Anstrich“ zu verpassen, die Farben stehen schon im Betriebshof bereit.

 

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Immer wieder ein beliebter Anziehungspunkt: der naturnah gelegene Bad Orber Bolzplatz – auch die spielenden Kinder freuten sich über den neuen Basketballkorb, im Hintergrund beim Kicken Uwe Grüll mit Sohn Nils

 

 

SPD Fraktionsvorsitzende aus Biebergemünd, Jossgrund und Bad Orb wollen regionale Zusammenarbeit stärken

Im Schafhof in Burgjoss trafen sich kürzlich die drei SPD-Fraktionsvorsitzenden Berthold Schum aus Biebergemünd, Reinhold Walz aus Jossgrund und Winfried Krämer aus Bad Orb zum  Gesprächsaustausch über aktuelle Themen ihrer Heimatkommunen. Nach jüngstem Kreistagsbeschluss setzt der Main-Kinzig-Kreis mit der Gründung einer Tourismusgesellschaft auf neue Wege für die gemeinsame Vermarktung der Spessartregion. „Dies kann nur funktionieren, wenn die Städte und Gemeinden auch mitmachen und sich über den eigenen Tellerrand hinaus bewegen, dazu gehört auch ein Kennenlernen und ein regelmäßiger Austausch, allzu häufig sind es  gemeinsame Themen, die uns beschäftigen“ so Winfried Krämer.

Oft sind die Probleme komplex und besser in flächenübergreifender Zusammenarbeit lösbar, wie die Diskussion an einigen Beispielen zeigte. Ob Sicherung der hausärztlichen Versorgung, Gesundheitszentrum, demografischer Wandel, Windkraft, Leerstandserfassung, öffentlicher Nahverkehr oder die Förderung des Tourismus „diese strukturellen Herausforderungen sollten wir gemeinsam in der Region angehen und nicht alleine den Verwaltungen und ihren Bürgermeistern überlassen“ so Berthold Schum, „denn es sind oft sehr langwierige Prozesse, bis sich etwas bewegt und allzuoft fehlt uns auch die Transparenz zum Stand der Dinge.“  Gerade diesem Zustand will man begegnen, Gerade diesem Zustand will man begegnen, „denn in vielen Bereichen kommen wir nur im Verbund oder sogar nur als Region gemeinsam vorwärts“ ist sich Reinhold Walz sicher.

Das nächste Treffen ist in größerem Kreise in Flörsbachtal angedacht, um auch diese Spessartkommune in die künftige Zusammenarbeit mit einzubinden.

 

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Reinhold Walz, Winfried Krämer und Berthold Schum tauschen sich in Burgjoss über die Situation ihrer Heimatkommunen aus

 

 

 

Den Bolzplatz auf Vordermann bringen und Verfall stoppen

will die Bad Orber SPD gemeinsam mit Bad Orber Jugendlichen in den nächsten Wochen und Monaten.

Der Platz ist in einem desolaten Zustand, wie die SPD bei einer Begehung feststellte. Jugendliche waren zur Überraschung der Politiker vor Ort und drückten nicht nur ihr Bedauern zum Verfall der Sportstätte aus, sie hatten konkrete Vorstellungen, ihre Sanierungsvorschläge zu Papier gebracht und diese den Politikern vorgestellt – und wollen sich bei allen Aktionen aktiv einbringen.

Neuer Sand muss auf der Spielfläche des Fußballfeldes aufgetragen werden und die beiden Wasserhäuschen sollen einen „jugendlichen Anstrich“ bekommen. Tornetze und Basketballkorb müssen ebenfalls erneuert werden. Die Umschließung des Fußballfeldes mit einem Zaun ist geplant wie auch das Aufstellen von einigen Bänken und Tischen.

Der Bolzplatz wurde Anfang der Siebziger Jahre von den Jusos initiiert, zu Festen und Fußballturnieren trafen sich dort jung und alt. Dieser einzige Bolzplatz als frei zugängliche Sportstätte in Bad Orb liegt im Bereich der Wohngebiete Hubertusstraße, Leimbachstraße, Friedrichstalstraße und Kasselbergweg.

Die SPD setzt sich für die Instandsetzung und Erneuerung des Platzes ein. Wer die Aktion Bolzplatz unterstützen möchte, dem gibt Annemarie Meinhardt unter Tel. 06052 3516 Informationen.

 

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Einst ein beliebter Treffpunkt – heute in desolatem Zustand – gemeinsam mit den Jugendlichen will die SPD den Bolzplatz auf Vordermann bringen

 

 

Kein Hospiz im „Hinterhof“

Rathaus bleibt im Rathaus

Ein Rathaus im „Hinterhof“ darf es nicht geben, aber der von der CDU als „Hinterhof“ bezeichnete Standort in der Frankfurter Straße ist nach den Vorstellungen der Christdemokraten ideal für ein Hospiz und als Gesundheitszentrum geeignet!

Ein Hospiz bedeutet, wo nicht mehr Quantität steht, Lebensqualität zu geben. Wenn man den „Hinterhof“-Standort betrachtet, so stellt sich die Frage der Realisierbarkeit eines würdigen Angebotes an Lebensqualität. Das Gebäude, ein ehemaliges Krankenhaus aus den 70 er Jahren, dafür vorzuschlagen ignoriert diese besonderen Anforderungen.

Die jetzige Funktion als Rathaus ist ein barrierefrei zugängliches Verwaltungsgebäude mit ausreichend Parkmöglichkeiten in Innenstadtnähe. Ein vor 10 Jahren noch notwendiger Rathausbesuch wird heute in vielen Fällen über Internet abgewickelt. Es wird auf diesem Sektor noch viel Bewegung und mehr Leistungen geben. In wenigen Jahren wird ein Rathaushausbesuch nur noch selten erforderlich sein, der Standort eines Rathauses in Zukunft somit eine veränderte Bedeutung haben.

„Aus Sicht der SPD haben wir wichtigere Projekte und sollten diese nicht weiter mit langwierigen, ausgeweiteten und ergebnisoffenen Planungen und Studien verschleppen, sondern endlich anpacken wo die größte Baustelle ist – die Innenstadt. Frau Uhl fungierte wie so oft als treue Unterstützerin der CDU mit ihren mehrmaligen Appellen an das Parlament für eine „ergebnisoffene Machbarkeitsstudie“ – die zunächst kein Geld kosten würde – die Stadtverordneten sollten „richtig lesen“. Danke, für den schulmeisterlichen Hinweis, Frau Uhl, wir hatten richtig gelesen.“ bekräftigt Winfried Krämer den Standpunkt der SPD, „Dass Sie glauben, Studien kosten kein Geld, das sieht man an den immens hohen Beraterkosten für Planungen und Studien, endlose Diskussionsrunden in sogenannten Workshops und Umsetzung in der Praxis gleich null. Ihre Berater standen bestimmt schon in den Startlöchern, in Bad Orb gibt´s wieder Aufträge zu holen.“

Die demokratische Entscheidung im Parlament den CDU-Antrag zusammen mit den Kollegen der FWG abzulehnen sorgt dafür das Thema Innenstadt als zentrale Aufgabe der nächsten Jahre im Fokus zu halten und verhindert die Schaffung von zusätzlichen Diskussionsforen, die unnötig Kapazität in Verwaltung und Politik binden.

„Wenn andere Fraktionen nicht die Meinung der CDU teilen, Herr Kertel, dann sollten Sie dies akzeptieren. Beleidigende Zwischenrufe für die man sich im Nachgang entschuldigt stehen im Widerspruch zu Ihrer Mahnung für „Politik ohne Krawall“, so SPD-Fraktionschef Krämer, „auf Auswüchse dieser Art können wir gerne verzichten, ich bevorzuge sachliche Umgangsformen.“

Mitgliederversammlung mit Landrat Erich Pipa und Oliver Habekost

Unsere Mitgliederversammlung am 2. Februar im Café am Marktplatz war hervorragend besucht –

All unseren langjährigen Mitgliedern nochmals herzlichen Dank für die treue Verbundenheit zum SPD Ortsverein Bad Orb!

Wir wollen weiter gute Entwicklungen im Main-Kreis mit Landrat Erich Pipa und der erfolgreichen SPD Politik im Kreistag!

Unser Motto für die nächsten fünf Jahre kommunalpolitisches Handeln in der Kurstadt:

Bad Orb im Blick – Bewegen statt Reden

In feierlichem Rahmen ehrten Heinz Grüll und Oliver Habekost unsere langjährigen Mitglieder, insgesamt 1150 Jahre SPD,
Herzlichen Glückwunsch!
Danke, Oliver, dass Du gekommen bist und wie Du betonst „immer wieder gerne nach Bad Orb kommst“.

Winfried Krämer stellte das SPD-Programm zur Kommunalwahl vor, in vielen gemeinsamen Sitzungen erarbeitet, reich an Inhalten und zu guter Schluss jetzt von der Mitgliederversammlung bestätigt.

„Bad Orb im Blick“ ist das Motto der Orber SPD für die kommenden fünf Jahre,
„Bewegen statt Reden“ – wer könnte es besser vorleben als Erich Pipa – passt auch auf Bad Orb, so Winfried Krämer, der an vielen Beispielen den nicht nur gefühlten sondern real existierenden Stillstand in der Kurstadt festmachte:
„Raus aus der Stagnation, schaffen wir Bewegung,
packen wir´s jetzt an!“.

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Landrat Erich Pipa verdeutlichte an vielen Beispielen die positive Entwicklung des Main-Kinzig-Kreises unter der Handschrift sozialdemokratischer Politik

 

 

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Heinz Grüll und Oliver Habekost haben in feierlichem Rahmen unsere langjährigen Mitglieder geehrt

 

 

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Fraktionsvorsitzender Winfried Krämer stellt dem Ortsverein das Wahlprogramm zur Kommunalwahl vor „Bad Orb im Blick – Bewegen statt Reden“

 

 

 

 

Einladung des SPD Ortsvereins zur Mitgliederversammlung am 2. Februar

Zu einer Mitgliederversammlung lädt der Ortsvereinsvorsitzende Bernd Bauer für

Dienstag, 2. Februar um 19 Uhr  ins Café am Marktplatz

ein. Auf der Tagesordnung stehen Ehrungen langjähriger Mitglieder durch unseren Landrat Erich Pipa. Das Wahlprogramm zur Kommunalwahl am 6. März wird vorgestellt.  Der Vorstand würde sich über eine rege Teilnahme sehr freuen. Um allen Mitgliedern die Teilnahme zu ermöglichen, wird ein Fahrdienst angeboten (bitte beim Vorstand anmelden)

SPD: Wir brauchen bessere Vermarktungschancen für das Gewerbegebiet Eiserne Hand

„Wir müssen verbesserte Vermarktungschancen für das wertvolle Gewerbegebiet „Eiserne Hand“ schaffen und damit eine bessere Basis legen für künftige Verhandlungen mit Interessenten“, so der SPD Fraktionsvorsitzende Winfried Krämer.

Die SPD als stärkste politische Kraft im Bad Orber Stadtparlament hat einen Antrag mit dieser Zielsetzung ins Parlament eingebracht und gibt den Anstoß zu konkreten Verhandlungen des Magistrats mit dem Regierungspräsidium Darmstadt für eine Reduktion und Lockerung der derzeit stark einengenden Auflagen im Regionalplan für die künftige Nutzung. Seit der Ausweisung der Flächen im Jahr 2000 bestehen hier starke Einschränkungen zur Nutzbarkeit des Gebiets, die gleichzeitig die Vermarktungschancen extrem erschweren. Eine Überprüfung und Neubewertung der Auflagen unter den heutigen  Rahmenbedingungen der Kurstadt als Schutzschirmkommune soll zu einer Lockerung, bzw. zu einer Reduktion der Auflagen führen und bessere Vermarktungschancen des wertvollen Areals sichern. „Gleichzeitig sind wir dafür, dass der künftige Bürgermeister Roland Weiß nach seiner Amtseinführung schnellstmöglich  Gespräche in der interkommunalen Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen aufnimmt.

Die fehlenden Informationen zu bisherigen Vermarktungsstrategien seitens der Stadt lassen den Schluss zu, dass in den vergangenen Jahren eine Vermarktung nicht professionell und kontinuierlich  betrieben wurde“ so Krämer, der gleichzeitig betont: das Ziel der SPD ist die optimale Vermarktung des Geländes mit dem größtmöglichen Nutzen für Bad Orb als Kur- und Tourismusstandort. Das Gelände mit einer Biogasanlage zu bebauen, könnte aus Sicht der SPD nur Plan B oder C darstellen. 

„Es liegt der SPD fern, die Ideen anderer Fraktionen pauschal zu verwerfen, daher haben wir in jüngster Sitzung des Städtebauausschusses unsere Bereitschaft signalisiert, gemeinsam mit unseren Kollegen von FWG und CDU Informationen einzuholen für eine abschließende Bewertung der Idee „Biogasanlage“. Das Gewerbegebiet Eiserne Hand ist ein wertvolles Gelände in exponierter Lage zur A66, was uns bei passender Nutzung viele Synergien für die Stadt einbringen könnte.

“ Die SPD Fraktion spricht sich dafür aus, Verhandlungen mit dem RP Darmstadt zur Lockerung der einschränkenden Vorgaben aufzunehmen und Gespräche mit den Nachbarkommunen zu führen. „Wir fordern schon jetzt den neuen Bürgermeister dazu auf, mit größtmöglichem Engagement zu agieren und kontinuierlich die städtischen Gremien über den Sachstand zu informieren “, so Fraktionschef Winfried Krämer.

Schlechte Straßen und Wege in der Kurstadt: Straßenschäden sollen erfasst und Sanierungsmaßnahmen in Gang gebracht werden

Der schlechte Zustand von Gehwegen, Straßen und öffentlichen Plätzen in der Kurstadt ist längst bekannt – von Jahr zu Jahr nehmen die Stolperstellen zu und werden mehr und mehr zur Gefahr für Bürger und Gäste – und lassen das Stadtbild ungepflegt und marode aussehen. Über Jahre keine sichtbaren Verbesserungen, nicht mal erste Schritte in Form einer Planungsgrundlage werden den politischen Gremien zu den Haushaltsberatungen vorgelegt“ kritisiert Winfried Krämer, Fraktionsvorsitzender der SPD.

Die SPD Fraktion erwartet von Bürgermeisterin Uhl einen Maßnahmenplan. Viele Missstände sind längst bekannt: Die Gehwege im Kurgebiet sind stellenweise so desolat, dass Passanten wegen Stolpergefahr auf die Straße ausweichen. Der Wanderparkplatz Friesenheiligen – beliebter und in der Gästezeitung  beworbener Treffpunkt für Läufer und Spaziergänger – wird wegen des katastrophalen Straßenzustandes nur noch ungern angefahren, so teilen es Bürger mit, und  im Orbtal ist der beliebte „Brückchenweg“ seit Jahren ein Sanierungsfall.  Die SPD Abgeordneten wollen mit ihrem Antrag eine Erfassung der Schäden an Gehwegen, Straßen und öffentlichen Plätzen der Kurstadt erreichen. Neben Straßenschäden wie Schlaglöchern ist insbesondere auf die bestehenden Stolpergefahren auf Gehwegen zu achten, so sieht es der Antrag vor. Auch alle stark frequentierten Wege und öffentlichen Plätze der Stadt Bad Orb sind zu überprüfen und die erkannten Schäden sind zu erfassen. Die festgestellten Schäden sollen aufgelistet, klassifiziert und nach Sicht der Verwaltung priorisiert werden. Neben Einteilung in Gefährdungsklassen sind die möglichen Sanierungsmaßnahmen und prognostizierten Kosten in der Auflistung darzustellen.

„Wir wollen für die Beratungen für das Haushaltsjahr 2016 konkrete Informationen. Laut Aussage von Bürgermeisterin Uhl in der letzten Stadtverordnetensitzung ist das für die kommenden Haushaltsberatungen jedoch nicht zu schaffen – dafür hatte Frau Uhl in Summe parat, wie viele Kilometer Straßen und Wege es in Bad Orb gibt. Die SPD fragt sich, was ist das für ein konzeptionsloses Infrastrukturmanagement? Gibt es im Stadtbauamt oder bei den Kommunalen Diensten keine Bestandsaufnahme? Der SPD-Antrag wurde vom Parlament in den Städtebauausschuss überwiesen und wird dort weiter beraten. „Wir werden darauf hin arbeiten, dass der schlechte Zustand von Gehwegen, Straßen und öffentlichen Plätzen in der Kurstadt sukzessive beseitigt wird, hier fordern wir Klarheit zum Investitionsbedarf und einen Zeitplan für die Umsetzung“  so  Winfried Krämer für die SPD Fraktion.