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Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit
SPD besichtigte Kaiserborn-Quelle (Quelle: "Blättche")

Bad Orb.
Die SPD-Fraktion und einige
SPD-Mitglieder nahmen die
„Kaiserborn“-Quelle und anschließend den dazugehörigen Hochbehälter
in Augenschein. Begrüßt wurden sie von Manfred Walter, dem
Geschäftsführer der Wasserversorgung Bad Orb, und von Winfried
Schreiber, einem Mitarbeiter der Wasserversorgung sowie der
SPDVorsitzenden
Annemarie Meinhardt. In der Quelle berichtete Walter:„Je
nach Jahreszeit werden zwischen 34 und 29 Liter Wasser pro Sekunde
ausgeschüttet. Davon müssen fünf Liter wieder in den Orbbach
abgegeben werden“. Nach einem eingehenden Blick in die
Quellenanlage
begaben sich alle zum Hochbehälter. Geschäftsführer Walter
erläuterte alles Wissenswerte über das Orber Wasser. Dabei besprach
er unter anderem die aufwändige Aufbereitung, sprach über die
Gründe
für eine zusätzliche Kalkung des kostbaren Nass (das Orber Wasser
ist „zu weich“ und wird durch den Kalk „härter“ gemacht). Walter:
„In
Deutschland ist es für die meisten Bürger selbstverständlich,
Wasser
aus der Leitung trinken zu können“. Der Geschäftsführer erklärte,
durch
welche Maßnahmen in Bad Orb die strengen Vorgaben der
Trinkwasserversorgung
eingehalten würden. In diesem Zusammenhang erkundigten
sich die Vertreter der SPD Bad Orb, welche Qualitätskontrollen das
Wasser beispielsweise durchlaufen müsse und welches
Fassungsvermögen
der Hochbehälter habe. Abschließend gab es ausreichend
Informationsmaterial zum anschließenden Vertiefen in die
interessante
Materie. Walter unterbreitete außerdem das Angebot, die ganzen
technischen Gerätschaften in der Wasserversorgung zu besichtigen,
welche gebraucht werden, um „1a Wasser“ zur Verfügung zu stellen.
„Dieses Angebot werden wir gerne annehmen“, bedankte sich die
Vorsitzende Annemarie Meinhardt, bevor zum Ende der Führung noch
viele Gespräche zur Aufbereitung und Qualität des Wassers den
informativen
Abstecher in die Orber Unterwelt abrundeten
Besuch der SPD
in der Martinusschule
Eingestellt:11.02.2011
Der Ortsverein
der SPD besuchte die Bad Orber Martinusschule, eine Grund- und
Hauptschule. Diese hat nicht nur einen Lehrauftrag, sondern
übernimmt auch Aufgaben, die in früheren Jahren von der Familie
übernommen wurden, so Schulleiter Jochen Scheuch. Die Schule besitzt
eine Nachmittagsbetreuung von montags bis donnerstags, bietet
weiterhin Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung an. Die
Martinusschule arbeitet zusammen mit der Kinderinitiative, den
Kirchen, dem Jugendamt und weiteren.
Hervorzuheben
ist der Martinus-Förderverein. Dieser bringt sich ehrenamtlich sehr
stark in die Betreuung der Schulkinder ein. Für die Schule wurde ein
neuer Anbau erstellt. Hier ein herzliches Dankeschön an den Kreis.
Die dort entstandenen Räume wurden dringend benötigt. Die
Martinusschule feiert in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen.
SPD Chefin
Anne Meinhardt: „Sie ist unsere Schule und soll es auch bleiben. Wir
wünschen ihr alles Gute für weitere hundert Jahre.“
Die Orber SPD hat
ihre Kandidatenliste für die
Kommunalwahl
im März komplett. In der jüngsten
Mitgliederversammlung im Café am
Marktplatz präsentierten sich die Genossen mit ihrer
neuen Mannschaft:
Dies sind: 1. Annemarie Meinhardt, 2. Bernd Bauer,
3. Ralf Baumgarten, 4.
Heinz Grüll, 5. Dieter Scholze, 6. Wolfgang Peter,
7. Roswitha von Ehr, 8.
Bernd Kailing, 9. Udo Stopfer, 10. Wolfgang
Markstedt, 11. Uwe Brauer,
12. Uwe Grüll, 13. Gisela Holzmann, 14. Jovan Basara,
15. Dieter Weber,
16. Winfried Krämer, 17. Ulrich Hofacker und 18. Jörg Halterbeck.

Bad Orber Rundschau
Informationsblatt
der SPD Bad Orb
Liebe
Mitglieder,
auf
der Jahreshauptversammlung am 10. April 2010 wurde ein neuer
Vorstand gewählt.
Vorsitzende
ist Annemarie Meinhardt,
Stellvertreter
sind: Bernd Bauer und Ralf Baumgarten.
Kassierer
ist Dieter Scholze
Beisitzer:
Renate Zeus, Roswitha von Ehr. Bernd Kailing und Dieter Bien.
Revisoren:
Inge Stange und Benno Zwirnlein.
Einen
Geschäftsführer haben wir nicht mehr. Die Arbeit wird vom
geschäftsführenden Vorstand erledigt.
Delegierte
sind alle Vorstandsmitglieder und
Niklas Günther.

Mitgliederstand
Nach der Wahl
des neuen Vorstandes haben:
4 Mitglieder
den Ortsverein verlassen.
1 Mitglied ist
verstorben
1
Mitglied eingetreten.
Somit hat der
Ortsverein noch 96
Mitglieder.
Nachdem sich
der neue Vorstand konstituiert hatte, wurden Termine für
Veranstaltungen, Besuche usw. festgelegt.
Bisher fanden
statt:
Am 2. Mai 2010
war die offizielle Einweihung der
neuen Therme.
Trotz etlichem
Widerstand und Unkenrufen, auch aus unseren Reihen, war es dann am
2. Mai soweit.
Viel Prominenz
war eingeladen. Darunter selbstverständlich auch unser Landrat
Erich Pipa,
dem wir es zu verdanken haben, dass wir wieder ein Bad haben.

Am Freitag, 18. Juni 2010
war eine Mitgliederversammlung. Es wurde die neue Ortsvereinssatzung
beschlossen und die Kandidaten für die Kreistagswahl 2011 nominiert.
Die Kandidaten wurden in dieser Reihenfolge gemeldet:
Annemarie Meinhardt
Ralf Baumgarten
Bernd Bauer.
Am Sonntag, 20. Juni 2010
war um
10.30 Uhr ein
Waldrundgang mit
Förster Desch angesagt. Treffpunkt war am
Pariser Platz.

Nach diesem
Rundgang traf man sich bei Ralf Baumgarten zum:
1. SPD Sommerfest.
Für Essen und
Trinken war gesorgt und das Wetter und die Stimmung waren gut.

Eine weitere
Veranstaltung fand am
Mittwoch, 21. Juli 2010
in der IG Metall Bildungsstätte
statt.
Verkehr und Verkehrsplanung in Bad
Orb
Hierzu war die
Bürgermeisterin Helga Uhl eingeladen. Es wurden viele Fragen
gestellt
und auf alles
wurde von Seiten der Bürgermeisterin auch geantwortet.
Nach 2
Stunden, die wie im Fluge vorüber waren, waren alle Fragen von uns
beantwortet
und die
Veranstaltung wurde geschlossen.
Am Freitag, 13. August Treffen
im Wemm 15
„Wo drückt der Schuh“
war das Thema.
Das Wort
hatten Orber Bürger.
Für die erste Veranstaltung dieser Art war sie gut besucht. Es
wurden Fragen gestellt und Anregungen gegeben.
Wir werden versuchen ob wir hier und da Abhilfe schaffen
können.
Am Donnerstag, den 19. August
Besichtigten
wir den Therapiebereich der Therme. Frau Bus erklärte die einzelnen
Kabinen mit ihren Angeboten. Sie wurde gefragt bis wann wir damit
rechnen können, dass die Kassenzulassung genehmigt ist. Laut Aussage
müsste es Mitte September soweit sein

Freunde und
Bekannte können selbstverständlich mitfahren. Hierzu ist die
Einladung euch zugegangen.
Bitte macht
davon regen Gebrauch.
Am 3. Oktober 2010 ist unser
Bratfest.
Wir hoffen
dass wir wieder zu Alfred Schneider auf die Wiese können.
Beffstücker
werden bei Annemarie Meinhardt in der Berliner Str. 22a ab 8.30 Uhr
abgegeben
Für Weck und
Getränke wird von unserer Seite aus gesorgt.
Am Freitag, 26. November 2010
findet eine
Mitgliederversammlung mit Ehrung langjähriger Mitglieder statt.
Der
Veranstaltungsort wird euch mit der separaten Einladung mitgeteilt.
Die Ehrungen
nimmt unser Landrat Erich Pipa vor.
Nun die
Termine, die noch in Planung sind:
Ein Besuch bei:
der Feuerwehr,
im Sozialkaufhaus,
der Kinderinitiative,
der Kläranlage,
eines Hochbehälters,
usw.
Ob wir alle
diese Termine noch durchführen können, wissen wir nicht.
Alle diese
Termine werden in den Tageszeitungen und im Orber Blättchen bekannt
gegeben.
Bitte achtet
darauf und nehmt, wenn ihr Lust und Interesse habt, an den Terminen
teil.
Dies war ein
kleiner Ausblick auf das was
bisher
geschehen ist und noch geschehen wird.
Eure Annemarie
Eingestellt am 31.07.2010
Straßenverkehr und
Verkehrsplanung in Bad Orb
Veranstaltung des SPD
Ortsvereins Bad Orb.
Der
SPD Vorstand und die Mitglieder beobachten seit Jahren mit großer
Sorge die Verkehrsentwicklung und Planung in Bad Orb
In
der gegenwärtigen politischen Entwicklung in Bad Orb sehen die
Sozialdemokraten die Möglichkeit ihre Gedanken, Anregungen und
Vorschläge in die Gestaltung der auszuarbeitenden Planung einfließen
zu lassen.
Dankenswerterweise
war Bürgermeisterin Helga Uhl bereit, an diesem Abend ihre Sicht der
Dinge zu erläutern.
Einiges ist
geschehen, vieles ist noch zu tun und ist in Planung.
„Es gibt viele
offene Baustellen um in eine arbeitsfähige Struktur zu kommen“
Flächennutzungsplan, Bebauungsplan, Generalverkehrsplan. In
finanzstarken Gemeinden werden diese Pläne von teuren Planungsbüros
erstellt, so die Bürgermeisterin.
Zur Sprache kam
die geänderte Vorfahrtsstraße Ecke Martinus- / Ludwigstraße -
Fuldaer Straße,
sowie die Sanierung der Würzburger Straße.
Als mittel bis
langfristig wird die Anbindung des Gewerbegebietes an die Landes-
straße L3199
gesehen. Da kommen der Naturschutz und der Wasserschutz auf den
Plan. Es gibt eine riesige Liste was zu prüfen ist und die werde
abgearbeitet. So die Bürgermeisterin.
Ein
unscheinbarer Schmetterling, der Wiesenknopf - Ameisenbläuling, hat
in der Nachbargemeinde Biebergemünd die Verkehrsanbindung des
Industriegebietes Strutt an die Bundesstraße 276 um gute 17 Jahre
verzögert, merkte ein Mitglied an.
Die
Fußgängerzone wurde angesprochen, wobei der SPD Fraktionsvorsitzende
Bernd Bauer
zu bedenken gab, dass der Brandschutz in voll geparkten Straßen in
der Innenstadt nicht mehr gewährleistet ist.
Die
Bürgermeisterin hatte in der vergangenen Woche eine kleine
Verkehrsschau durchgeführt und möchte die aufgedeckten
Gefahrenpunkte entschärfen, einige Schilder entfernen und Parkplätze
neu konzipieren. Ganz wichtig sei jedoch für die Bürger zu wissen
und zu beachten, dass die Aufpflasterungen keine Zebrastreifen sind,
sondern nur einen Mehrzweckstraßenbereich kennzeichnen.
Auf
alle Fragen gab es von Seiten der Bürgermeisterin Antworten und so
vergingen 2 Stunden wie im Fluge.
Der
Fraktionsvorsitzende Bernd Bauer bedankte sich bei Frau Uhl recht herzlich
und schloss die gelungene Veranstaltung.
Info der SPD-Bundestagsfraktion vom
02.07.2010
Liebe Genossin, lieber Genosse,
in dieser Woche hat die Bundesversammlung Christian Wulff zum
zehnten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt.
Drei Wahlgänge brauchte der Kandidat von Schwarz-Gelb, obwohl Union
und FDP über eine klare Mehrheit von 644 Stimmen in der
Bundesversammlung verfügten. Selbst im dritten Wahlgang konnte Wulff
nicht alle Stimmen von Schwarz-Gelb auf sich vereinen. Das zeigt,
welch großen Zuspruch der von uns gemeinsam mit den Grünen
vorgeschlagene Kandidat Joachim Gauck hatte. Den hat er auch von
Delegierten jenseits von Rot-Grün erfahren. Vor allem von der
Bevölkerung hat Joachim Gauck während seiner Kandidatur viel
Unterstützung erhalten. Seine Themen Freiheit und Demokratie haben
die Bürgerinnen und Bürger erreicht. Interessant war dabei zu
beobachten, wie mit Hilfe des Internets für die Wahl des
überparteilichen Kandidaten geworben wurde. Und eins bleibt
bestehen: Joachim Gaucks Kandidatur hat etwas in unserer Republik
verändert. Sie hat Hoffnungen wach gerufen und so etwas wie eine
Demokratiebewegung angestoßen. Diese müssen wir nutzen. Die Distanz
zwischen der Bevölkerung und den politischen Institutionen muss um
unserer Demokratie Willen abgebaut werden. Die Kanzlerin und ihre
Koalition haben schlicht die Chance vertan. Sie hätte einen
unabhängigen und parteilosen Bundespräsidenten nominieren können,
der den Zuspruch aller hätte finden und so das Vertrauen der
Menschen in die Politik hätte stärken können.
Mit der Regierungserklärung „Aufschwung für Deutschland" von
Wirtschaftsminister und Totalausfall Rainer Brüderle hat die
Regierung erneut unter Beweis gestellt, dass sie nicht weiß, worauf
es jetzt ankommt. Brüderle hat versucht, die wirtschaftliche
Entwicklung und das Handeln der Bundesregierung schön zu reden.
Schwarz-Gelb zehrt nach wie vor von den Maßnahmen, die in der Großen
Koalition von Olaf Scholz und Peer Steinbrück getroffen wurden. Die
Voraussetzungen für einen sich selbsttragenden Aufschwung ist uns
die Regierung genauso schuldig geblieben wie eine ansteigende
Nachfrage des Binnenmarktes. Die kommenden sechs Monate werden
zeigen, wie es wirklich um die wirtschaftliche Entwicklung in
Deutschland steht.
Und die Kanzlerin drückt sich, vor Parlament und Öffentlichkeit
Stellung zu den enttäuschenden Ergebnissen des G-8/G-20-Gipfels
Stellung zu beziehen. Eine internationale Einigung zur wirksamen
Regulierung der Finanzmärkte konnte nicht erreicht werden. Ebenso
blieb eine Entscheidung über die Beteiligung der Finanzbranche an
den Kosten der Krise auf der Strecke. Merkel hat die Möglichkeiten,
hierzu eine Übereinkunft zu erzielen, nicht genutzt. Sie hatte ja
bereits im Vorfeld von Toronto erklärt, dass Bankenabgabe und die
Finanztransaktionssteuer international keine Chance hätten. Wer so
zu internationalen Verhandlungen fährt, darf sich über das magere
Ergebnis nicht wundern. Die Antworten auf unsere Große Anfrage zum
Gipfel in Kanada ist die Bundesregierung schuldig geblieben, deshalb
haben wir eine Debatte dazu auf die Tagesordnung gesetzt. Das
Lavieren der Kanzlerin und die Unfähigkeit ihrer Minister bedeuten
einen gefährlichen Stillstand für die Entwicklung in unserem Land.
Eure Petra Ernstberger
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