Zukunft Gewerbegebiet „Eiserne Hand“

Sprachen über Perspektiven für das weiterhin brachliegende Gewerbegebiet „Eiserne Hand“, um ein zusätzliches wirtschaftliches Standbein für Bad Orb zu schaffen: Landrat Thorsten Stolz, SPD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Hofacker, Stadtverordnete Annemarie Meinhardt und Erster Stadtrat Bernd Bauer.

Entwicklung des Gewerbegebietes „Eiserne Hand“ in Bad Orb

Thorsten Stolz: Standort für Kreiswerke bzw. Regionalverkehr eine realistische Option, um Gesamtentwicklung für das  Areal anzustoßen

SPD Bad Orb: Wir brauchen dringend ein weiteres Standbein, um Arbeits- und Ausbildungsplätze an unsere Stadt zu binden

Es ist notwendig, dass die Stadt Bad Orb ein weiteres Standbein zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes aufbaut, um Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und mittel- und langfristig eine wirtschaftliche Wertschöpfung an die Stadt bindet. Dazu ist es dringend notwendig, dass weiterhin brachliegende Gewerbegebiet „Eiserne Hand“ zu entwickeln und auf den Weg zu bringen“, darin waren sich der Fraktionsvorsitzende der SPD Ulrich Hofacker, die Stadtverordnete Annemarie Meinhardt und Erster Stadtrat Bernd Bauer bei einem Ortstermin mit Landrat Thorsten Stolz einig. 

In diesem Zusammenhang brachte Thorsten Stolz die Kreiswerke Main-Kinzig bzw. den Regionalverkehr Main-Kinzig ins Gespräch: „Wir suchen für unseren derzeitigen Standort in Wächtersbach, den wir mittelfristig aufgeben müssen, da sich dort das Unternehmen „sfm medical devices“ erweitert, einen Alternativstandort in der Region um Wächtersbach. Das Gewerbegebiet vor den Toren Bad Orbs ist für uns eine realistische Standortoption, die wir derzeit intensiv prüfen“, so Thorsten Stolz.

Aus Sicht von Annemarie Meinhardt, Ulrich Hofacker und Bernd Bauer sei dies dann die Möglichkeit, um die dringend notwendige Entwicklung für das Gewerbegebiet anzustoßen und weitere Unternehmen für eine Ansiedlung an der „Eisernen Hand“ zu begeistern. „Wir brauchen einen, der anfängt, damit wir ein positives Signal nach außen senden“, so Bernd Bauer weiter. In diesem Zusammenhang müsse vordringlich die Frage der Erschließung geklärt werden. „Der Stillstand rund um das Gewerbegebiet bringt uns keinen Schritt voran. Ziel muss es deshalb sein, eine erste Ansiedlung hinzubekommen und dann bin ich mir sicher, wird es weitere Investitionen, Firmenerweiterungen und auch Neuansiedlungen an diesem verkehrsgünstig gut gelegenen Standort geben“, ergänzt Ulrich Hofacker.

Aus Sicht von Annemarie Meinhardt ist es natürlich ein Glücksfall, dass die Kreiswerke aktuell auf der Suche nach einer Alternativfläche für Wächtersbach sind und das sollte Bad Orb nutzen, um hier zwischen der Stadt Bad Orb und dem mehrheitlich kreiseigenen Unternehmen eine Einigung zu erzielen.

In diesem Zusammenhang berichtete Thorsten Stolz auch davon, dass die Kreiswerke nicht nur einen neuen Standort für die Regionalverkehr Main-Kinzig benötigen, sondern auch im Hinblick auf die Wasserstofftechnik als zukunftsweisende Antriebsart gerne ein entsprechendes Projekt umsetzen wollen. Die Nähe des Gewerbegebietes „Eiserne Hand“ zum heutigen Umspannwerk der Kreiswerke und der Mitteldeutschen Erdgasleitung sei hier ein enormer Vorteil.

 

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