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Wunder gibt es immer wieder oder nicht?

Wunder gibt es immer wieder oder doch nicht?

Liest man sich die Wahlprogramme von CDU und FWG, hat man den Eindruck man war die letzte Wahlperiode auf einem anderen Stern.

Man liest von Tourismus, Hotels, von Kurmöglichkeiten, ja wo waren denn eure Anträge die ganzen Jahre meine lieben CDU und FWG Mitstreiter?

Warum habt ihr nicht mit uns gestimmt, oder auch Kompromisse angestrebt?

Die CDU mit ihrem neuen Juniorpartner FWG, die möglichst nichts verändern wollten, keine Vision von der Zukunft unserer Stadt hatten, keine Idee nicht mal ein Plänchen schien vorhanden zu sein.

Die Anträge von SPD und FBO, die in diese Richtung gehen wie Sanierungen der Rohre und Leitungen in der Hauptstraße, Hotels mit Konzept und Investor, oder auch die Erweiterung der Kur wurden großzügig abgelehnt, nicht mitgetragen, als würde man einen höchsteigenen Masterplan verfolgen, der jetzt zur Wahl, wie durch Zauberhand offenbart wird?

Wo waren denn die zukunftweisenden Anträge der CDU/FWG? Wenn es sie gegeben hätte, wir hätten gern für Bad Orb zugestimmt!

Versprochen wird viel! Man denke nur an die Aussage der CDU: „Wir haben alternative Standorte für das Hotel am Rathaus“. Mit drei Mann ist die CDU laut Pressebericht ausgezogen, um neue Standorte zu finden! Ja, man hat auch was gefunden, weit ab von der Stadt. Das wurde von der CDU in einer Ausschusssitzung zum Flächennutzungsplan beantragt, man möchte die schon ausgewiesen Flächen rund um die MediClin in der Spessart-, Haberstalstraße und Lindeallee erweitern.

Diese Standorte sind nicht wie abgekündigt stadtnah!

Der Bereich ist Bestandteil des Flächennutzungsplans: nicht genehmigt, nicht spruchreif, vielleicht Musik von überübermorgen, keine wirkliche Alternative für unsere leere, nach Kaufkraft suchende Stadt, also wieder ein Totalausfall der CDU.

Das Märchen von der Mehrheit von einer Stimme, das immer wie fast schon gebetsmühlenartig von der CDU verbreitet wird, ist aber keine Realität!

Stattdessen werden immer wieder die gleichen Phrasen wiederholt: „Die SPD und die FBO sind an allem schuld, die haben die Mehrheit im Standparlament und im Magistrat. Die stellen keine Anträge und beschließen nicht!“

FPO und SPD sind getrennt eigenständige, sich frei entscheidende Fraktionen ohne einen Vertrag. Beide haben das Wohl von Bad Orb im Blick, das ist was verbindet. Nicht immer sind alle verfügbar, etliche von uns haben noch berufliche Verpflichtungen, und so nebenbei wirbt eine CDU auch mal ein Mitglied einer dieser Fraktionen ab. Das zu den sogenannten Mehrheiten in unserem Stadtparlament!

Der Antrag der FBO und SPD im Stadtparlament, zu den bis zu 8 Millionen Euro für die Kur, im Rahmen eines bestehenden Kreditvertrages stellte eine Erweiterung zu besseren Konditionen mit verlängerten Laufzeiten dar.

Eine Annahme wäre ein klares Signal der Stadtverordnetenversammlung an die Aufsichtsbehörden gewesen, diese Entscheidung eingehend zu prüfen und auch zu genehmigen. Gleichzeitig wäre die Stadtverwaltung und die Kur-GmbH in die Lage versetzt worden, weiter klärende Schritte zu unternehmen, um eine mögliche Umsetzung voranzutreiben.

Nein, es wäre kein Freibrief, wie von der CDU/FWG dargestellt gewesen! Man hätte die Zeit bis nach den Wahlen sinnvoll genutzt. Die Ergebnisse wären an die Parlamente (Magistrat und Stadtverordnetenversammlung) zur weiteren Entscheidung zurückgekommen.

Das hätte eine enorme Zeitersparnis gebracht, da durch die Wahlen im März bis zum April 2021, wo sich die neuen Gremien konstituieren nicht mehr geschehen wird.

Auch die Aussage von CDU/FWG: „Es müssen alle Kostenrahmen geklärt werden“, ist so nicht nachzuvollziehen, diese waren doch in großen Teilen abgesteckt und klar!

Baut jemand ein Haus und weiß am Anfang schon, wie am Ende jeder Raum gestaltet wird und aussieht?

Der Rahmen wurde doch wohl im Aufsichtsrat der Kur-GmbH geklärt? Da sind, soweit man vermuten kann, auch CDU/FWG Mitglieder vorhanden?

Nach Aussage von Herrn Kertel solle alles geheim bleiben, mit geheimen Dingen hat Bad Orb so seine besonderen Probleme, die gehen meist schief! Kann man endlich einmal eine Entscheidung, gemeinsam zum Wohle der Stadt, auf den Weg zu bringen, wo nicht CDU draufsteht?

 

Aber wie bei uns in Bad Orb üblich, will eine CDU wieder erst Entscheidungshilfen in Form von Gutachten, Stellungnahmen und Konzepten, das kostet Geld des Steuerzahlers, viel Zeit, das hat bei der CDU System und die Umsetzung ist am Ende meist zweifelhaft.

Im Rathaus gibt es ganze Regale von diesen Papieren, die nie beachtet und umgesetzt wurden.

Aber das hat auch einen Hintergrund, man ist nie schuld bei seinen getroffenen Entscheidungen, wenn was nicht so wie gedacht funktioniert.

Der Sündenbock ist immer der Ersteller dieser Unterlagen auf den man sich beziehen kann, oder zumindest verkauft man das so, das ist wichtig für die eigene Absicherung im System der CDU.

Die CDU ist mit ihrer Durchsetzungsstrategie, deren Hauptzielrichtung in den letzten Jahren darin bestand die großen Vereine zu infiltrieren, weit fortgeschritten. Ein schwarzes Spinnennetz wurde gewoben, die meisten Vorstände gehören der CDU an oder sind eingegliedert worden.

Ob diese Entwicklung, die wohl zum großen Teil auf Versprechungen und Anträgen für Zuschüsse beruht, immer sinnvoll für die Stadt als gesamte Einheit steht darf stark bezweifelt werden.

Wir die SPD, stehen auch für eine im gesamten Rahmen sinnvolle Förderung der Vereine, die CDU betreibt das aber mit einer großen Bravour, die einem aufmerksamen Betrachter nicht entgangen sein dürfte.

Klare Zielrichtungen sind die Vereinsmitglieder als Wähler, und ihre CDU-Vorstände werden sie bestimmt öfters daran erinnern, damit man am besten das Schwarze wählt.

Wir von der SPD sind dafür, dass man das Beste und Offene für Bad Orb wählen sollte und das ist lebendig und bunt, da kommt wenig Schwarzes vor.

Dabei läuft uns in allen Bereichen die Zeit davon, bei der Kur, Tourismus, und auch im Bereich der Innenstadt.

Die „lebendigen Zentren“, das in aller Mund gerne genannt städtebauliche Programm der Stadt, entwickeln sich durch die langen Laufzeiten der Maßnahme von 10 Jahren zu einem Geschäftsfriedhof für Bad Orb. Die Maßnahme geht viel zu langsam vorwärts!

Ein Geiger spielt auch nicht nur auf einer Saite!

Vielleicht haben wir nach 10 Jahren eine sanierte und schönere Stadt, aber ohne entsprechende Geschäfte, die eine Stadt letztendlich ausmachen, nützen diese ganzen Maßnahmen nichts.

Es muß ein kurzfristiges Konzept erstellt werden, das neue Kunden in die Stadt bringt, die Kaufkraft stärkt und auch neuen Geschäften eine reale Change für eine gesunde Existenz ermöglicht.

Der Ansatz eines Parkdecks an der Seboldswiese zu bauen, ist nur ein erster kleiner Schritt in diese Richtung.

Auf ein effektives und zielstrebiges Handeln unserer Verwaltung können wir unter ihrer momentanen Führung nicht hoffen, das haben uns diese letzten Jahre eindeutig gezeigt.

Alle Faktionen und auch Vertreter der DEHOGA und der Werbegemeinschaft sind hier in Zukunft gefordert, über ihre Grenzen zu gehen und gemeinsam kurzfristige Lösungen zu finden und umzusetzen.

Hofacker: Wo waren denn Eure Anträge…

SPD Wahlprogramm 2021 unser Team

Zu Welchen Themen und Inhalten unsere Kandidaten stehen und wo man Sie beim Wort nehmen kann

Für was stehen die Kandidaten?

           

Ulrich Hofacker:               Kur- Gesundheits- und Tourismusstandort;
                                             Innenstadtsanierung lebenswert und attraktiv

Bernd Bauer:                     kommunale Finanzen, Bau und Infrastruktur

Annemarie Meinhardt:   Kinder; Jugend; Familie und Tourismus.
                                             Hier Freizeitangebote für Familien

Johanna Lotz:                  Sozialpolitik – Frauenpolitik

Udo Stopfer:                  Infrastruktur! Endlich die /Altstadt  zukunftsweisend gestalten Ich     wünsche mir eine barrierefreie Innenstadt in allen Gassen und Wegen.Und nicht nur dort! Barrierefreiheit bedeutet, allen Menschen umfassenden Zugang und uneingeschränkte Nutzungschancen aller gestalteten Lebensbereiche zu bieten – auch des Verkehrsraums. Auch die Einrichtung eines neuen Hotels ist dringend geboten.

 

 

 

 

Gerrit Pfeifer:                Rad- und Wanderwege; zeitgemäße Übernachtungen

 

 

 

 

Uwe Brauer:                 Sanierung der Innenstadt ober- und unterirdisch

Michael Schell:            preiswertes Wohnen, gesundheitlich Vor- und Fürsorge,
                                        wirtschaftliche Entwicklung besonders der Innenstadt, Kulturpolitik                                                                    

                                       zeitgemäße Energiepolitik, preiswerte Baugrundstücke

 

 

 

 

Jovan Basara:             mehr Freizeitangebote und Vereine unterstützen

 

 

 

Heinz Grüll:               Attraktivität der Innenstadt und das Geschäftsleben fördern

 

 

 

 

 

 

 

Uwe Grüll:                 Freizeitangebote für Jugendliche; Vereine unterstützen

 

 

 

 

Moritz Seyfert:          Sozialpolitik

 

 

Roswitha von Ehr:   Steuern und Finanzen

 

 

SPD Wahlprogramm 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Kinder, Jugendliche und Familien

Kinderinitiative stärken und fördern.

Erhalt und Schaffung von Freizeitangeboten.

Zeitgemäße Freizeitplätze

Sofortige Umsetzung des Stadtverordnetenbeschlusses zum Neubau eines

Kindergartens im Friedrichstal mit allen begleitenden Beschlossenen Maßnahmen

(Vorübergehende Containerlösung) inclusive Waldkindergarten.

Weiterhin ist unser Ziel:

Kostenfreie Benutzung der Kita-Einrichtungen.

Bezahlbare Bauplätze für junge Familien, auch mit sozialem Wohnungsbau.

Bauplätze in Erbpacht damit der Grund und Boden in der Hand der Kommune

bleibt und über den Erbpachtvertrag Einfluss auf Mieten genommen werden kann.

  1. Frauenbeauftragte für Bad Orb

gemäß den Vorgaben der Hessischen Gemeindeordnung  (§4b HGO)

  1. Senioren und Seniorinnen.

Mehr Sicherheit auf Straßen und Gehwegen. Schaffung von Barrierefreiheit.

Bewegungsplätze für Senioren und Seniorinnen.

Aufklärung zum Thema Digitales Erbe.

  1. Vereine weiterhin fördern.
  1. Infrastruktur.

Alle Maßnahmen sind abhängig von der finanziellen Situation der Kommune.

D.h. selbst bei Förderung hat die Kommune noch einen erheblichen

Eigenanteil zu schultern. Bei dem Salinenplatz sind dies z.Z. 46% der Gesamtsumme.

Innenstadt sanieren (Lebendige Zentren), dabei alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen.

Fußgängerzone errichten. Langfristig Verkehr aus der Innenstadt verbannen.

Errichtung eines Parkdecks.

Verhandlungen, aber konstruktive, mit Hessen Mobil, zwecks direkter

Anbindung der Gewerbestrasse und des Wohngebietes Langer Acker

an die Landesstrasse L3199.

Umgestaltung der Einmündung Martinusstrasse / Frankfurter Straße

zur Verbesserung der dortigen Verkehrssituation.

Ernsthafte Verhandlungen mit der Deutschen Bahn über eine Anbindung

Bad Orbs an das Schienennetz der DB. Verhandlungspartner kann

auch das Land Hessen mit der Hessischen Landesbahn sein.

Gefahrlose Anbindung des Bad Orber Radwegenetzes an das Kinzigtal-Radwegenetz.

Dies heißt: Gefahrloser Übergang an der Eisernen Hand über, oder unter der B 276.

Erhalt, wenn möglich sogar personelle Aufstockung der Polizeistation Bad Orb.

Absenkung der Bürgersteige an Kreuzungen und Überwegen,

damit für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle die Querung der Straße erleichtert wird.

Rückbau der Aufpflasterungen der Bad Orber Straßen.

Vorsorge für den Fall des Zusammenbruchs der Infrastruktur bei

Katastrophen (bei Ausfall der Elektrizität usw.)

Sicherstellung zumindest der telefonischen Erreichbarkeit des Rathauses

während der Dienstzeit.

  1. Tourismus-, Kur- und Gesundheitsstandort.

Stadtnahes neues Hotel mit Investor und Betreiber.

Erhalt und Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung.

Erneuerung der Wege im Kurpark.

Sicherung der Solequellen und weiterhin Unterstützung

des Gradierwerkvereins.

Bessere touristische Vermarktung der Bad Ober Natur (Wandern und Radfahren).

Gesundheitliche Vor- und Fürsorge der Beschäftigten in der Pflege

(Muster: Projekt der Bewegungs. Docs mehr dazu finden Sie, wenn Sie die Linkadresse

in Ihren Browser eingeben und die Seite aufrufen).

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-bewegungsdocs/Folge-11-Rueckenschmerzen-Diabetes-Typ-2-Uebergewicht,bewegungsdocs588.html

  1. Klima und Umwelt.

Fortführung des Umbaus des Stadtwaldes zwecks Anpassung an den Klimawandel.

Biotope und Streuobstwiesen fördern und weiter ausbauen, mit Beteiligung

des Landschaftspflegeverbandes und der Bad Orber Schulen (z.B. Projektwochen).

Stadtbus als E- Bus (z.B. 18 Sitzer-Kleinbus ist ausreichend).

 

Sehr geehrte Wählerinnen und Wähler!

Sie können sicher sein, bevor wir die SPD einen Vorschlag einbringen,

überprüfen wir die finanziellen Folgen dieser Maßnahme.

Auch behalten wir die angespannte Finanzkraft der Stadt

im Auge. Was nützen die schönsten Ideen, wenn sie nur mit

massiven Gebühre und Steuererhöhungen umzusetzen sind.

 

Informationen zur Wahl

Ein Meinungsartikel von Anne Meinhardt

Anne Meinhardt vor Willy Brandt Poster

Wahlkampf und danach?

 Es ist Wahlkampf und die Parteien sagen, welche Themen ihnen wichtig sind.

Daher freue ich mich, dass verschiedene Parteien auch Themen aus dem Wahlprogramm 2016 der SPD übernommen haben.

Das zeigt mir, dass wir gar nicht so verkehrt gelegen haben. Leider konnte vieles nicht verwirklicht werden.

Für mich persönlich heißt es daher in Zukunft:  “KEIN WEITER SO!“

Das heißt: miteinander reden, nicht übereinander, miteinander arbeiten, nicht gegeneinander – nach dem Motto nur zusammen sind wir stark“ Nur zusammen können wir etwas für Bad Orb erreichen.

Politik ist Arbeit, zum Teil sogar viel Arbeit.

Ich finde es nicht gut, wenn man den Wählern im Wahlkampf Versprechungen macht, die man später nicht halten kann, weil es die finanzielle Situation der Stadt Bad Orb nicht erlaubt.

Wir werden von den Bürgern aus Bad Orb gewählt und verpflichten uns, wenn wir das Amt im Stadtparlament annehmen, zum Wohle der Stadt Bad Orb und der Bürger zu arbeiten.

Wir verpflichten uns ebenso, den Mut zu haben, Entscheidungen zu fällen, sie nicht zu verschieben oder durch immer neue Gutachten, Prüfungen usw. zu verhindern.

Entscheidungen zu fällen ist nicht so einfach. In dem Augenblick, in dem man sie fällt, findet man: „Es ist richtig.“ Ob es wirklich so ist, weiß man leider erst später; manchmal sogar erst nach Jahren. Man muss auch Entscheidungen treffen, die nicht jedem gefallen.

Auch hier sollte man sich an die Redewendung erinnern: „Es jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“.

Vielleicht sagen jetzt manche: „Die spinnt, die hat Wünsche, Illusionen und Träume.“ Meine Gegenfrage: „Wo wären wir Menschen jetzt, wenn es nicht immer wieder Menschen gäbe, die spinnen, träumen, Wünsche haben und für Illusionen empfänglich sind?“

 

Annemarie Meinhardt – SPD-Stadtverordnete

Willy Brandt Medaillie für 3 sozialdemokratische Urgesteine

Verleihung der Willy Brandt Medaille an 3 verdiente SPD

Verleihung der Willy Brandt Medaille an drei verdiente SPD-Mitglieder.

Im Rahmen einer Fraktionssitzung der SPD-Fraktion Bad Orb fand am 6. Februar die Verleihung der Willy Brandt Medaille statt. Diese Ehrung ist die höchste Auszeichnung für verdiente Mitglieder, die von der SPD vergeben werden kann.

Die Medaillen erhielten Bernd Bauer, Annemarie Meinhardt und Kurt Schüssler. Alle seit Jahrzehnten aktiv in der Kommunalpolitik in Bad Orb und auf Kreisebene.

Die Laudatio hielt der ehemalige Landrat Karl Eyerkaufer, der in seiner gewohnten lockerer Art die Vita der Geehrten vortrug, natürlich gepickt mit Anekdoten und Ereignissen aus der Bad Ober Vergangenheit. Er erinnerte auch an die starke und wichtige Rolle und die Ergebnisse sozialdemokratischer Politik in Bad Orb.

 

Dazu gehörte natürlich auch das Leben und Wirken des Politikers und Staatsmannes Willy Brandt. Um dies zu illustrieren wurde eine Ausstellung über das Leben von Brandt gezeigt.

Aber auch kritische Anmerkungen zur Situation der SPD waren von Eyerkaufer zu hören. Eine Rückbesinnung zu den Wurzeln der SPD sei notwendig. Diese Wurzeln liegen der arbeitenden Bevölkerung und den Gewerkschaften. Auch fehle in den letzten Jahren eine Konstante bei der Führung. Von 1946 bis 1991 hatte die SPD gerade mal vier Vorsitzende, nämlich Kurt Schumacher, Erich Ollenhauer, Willi Brandtund Hans-Jochen Vogel. Von 1991 bis heute folgten noch 12 Vorsitzende. Kontinuität sieht anders aus. Deshalb ist es auch wichtig, dass es Leute gibt, wie die Geehrten, die ihr Ohr am Volk haben und für die Wählerinnen und Wähler sichtbar sind als Sozialdemokraten und erkennbar sozialdemokratische Politik verkörpern.

 

Wahlplakat Kommunalwahl 2021

Parkplatzbewirtschaftung

SPD für Überarbeitung und Harmonisierung des Parkplatzbewirtschaftungskonzepts

„Das Parken in Bad Orb wieder einwohner- und gästefreundlich gestalten – mit unserem Antrag zur Überarbeitung und Harmonisierung des Parkplatzbewirtschaftungskonzeptes haben wir in jüngster Parlamentssitzung eine Diskussion angestoßen, die wir Einwohnern und Gästen schuldig sind“ so SPD Fraktionsvorsitzender Winfried Krämer.

Die vielfach als „Abzocke“ kritisierte Parkgebührenregelung sieht die SPD als Ergebnis mangelhafter Kommunikation zwischen Stadt und Kur GmbH, mit einem ungeplanten Wildwuchs an Sonderregelungen und der Folge eines hohen Verwaltungsaufwandes, der jeder Wirtschaftlichkeit entbehrt. „Hier sollte man reflektieren, was kritische Stimmen vermelden und Fehler korrigieren.“ Bis Ende April 2016 ist nun der Magistrat beauftragt, ein schlüssiges, harmonisiertes Konzept für die weitere Beratung in den zuständigen Gremien zu erarbeiten. Doch zunächst sollen die Stadtverordneten bis Ende Januar über den Stand der Umsetzung des bestehenden Parkplatzbewirtschaftungskonzeptes inklusive aller Sonderregelungen informiert werden.

Ziel muss es sein, den Wildwuchs der Sonderregelungen zu begrenzen und klare, nachvollziehbare Grundsätze für das gesamte Stadtgebiet zu schaffen.

Winfried Krämer: Wir alle wollen doch, dass Einwohner und Gäste gerne die Innenstadt besuchen, dort verweilen, einkaufen, die Gastronomie genießen, Feste und Veranstaltungen in der Kurstadt besuchen, die Therme, das Naturerlebnis-Freibad und vieles mehr, was Bad Orb zu bieten hat. Wünschenswert wäre, die Parkgebühren längerfristig ganz wieder abzuschaffen oder zumindest die Anzahl der Parkgebührenautomaten zu reduzieren – kurzfristig können wir zumindest die Rahmenbedingungen so gestalten, dass wir eine höhere Akzeptanz bei Einwohnern und Gästen erreichen – wir wissen ja nun, was die Leute am meisten stört. Klar muss gesagt werden: einerseits sind wir gebunden an die Schutzschirmvereinbarungen und das Haushaltssicherungskonzept, andererseits müssen wir im Kur- und Tourismusbereich und in unsere Infrastruktur investieren. Die Parkgebühren sind daher zur Zeit auch notwendige Einnahmen. Fakt ist: Die jetzigen Parkgebührenregelungen sind verwirrend, kontraproduktiv und nicht förderlich für unsere Kurstadt und deren Außenwirkung, obgleich Parkgebühren vielerorts erhoben werden. Wir danken allen im Stadtparlament vertretenen Fraktionen für die Unterstützung unseres Antrages und sind sicher, dass wir gemeinschaftlich mit unserem neuen Bürgermeister Roland Weiß hier einen Weg hin zu vernünftigen Lösungen finden und am Ende ein einwohner-und gastfreundliches Parkkonzept stehen wird.

Neujahrstfeuer

Neujahrsfeuer der SPD auf dem Salinenplatz am 2. Januar

Die SPD Bad Orb lädt Bürger und Gäste zum Neujahrsfeuer am Samstag, 2. Januar um 16 Uhr auf den Salinenplatz ein. Bei Glühwein, alkoholfreien Getränken und kleinen Snacks möchten die Sozialdemokraten mit allen Besuchern der Veranstaltung auf das neue Jahr anstoßen. Jeder ist herzlich willkommen und es bietet sich die Gelegenheit, gemeinsam in ungezwungener Atmosphäre über die Herausforderungen in 2016 zu diskutieren sowie Anregungen und Ideen einzubringen, hierfür stehen die SPD Kandidaten für die kommende Kommunalwahl zum Gespräch zur Verfügung. Gast ist auch SPD Landtagsabgeordneter Heinz Lotz. Die Bad Orber Sozialdemokraten freuen sich darauf, am Neujahrsfeuer mit zahlreichen Besuchern auf ein gutes Jahr 2016 anzustoßen.

Kommunalwahl 2016

Sozialdemokraten erteilen Votum für die Liste –

22 Kandidaten wollen politische Verantwortung für Bad Orb tragen und stärkste Kraft im Stadtparlament werden

Für die Kommunalwahl am 6. März 2016 und damit auch für die kommende Legislaturperiode hat die Bad Orber SPD in der IG Metall Bildungsstätte in jüngster Mitgliederversammlung ihre Weichen gestellt. Der derzeitige Fraktionsvorsitzende Winfried Krämer führt die Liste der Kandidaten an, gefolgt von Stadtverordnetenvorsteher Heinz Grüll und Stadtrat Bernd Bauer. „Eine gelungene Mischung aus bewährten Kandidaten und Neulingen“ so bezeichnete Krämer die Listenaufstellung der Sozialdemokraten im Stadtparlament.

22 Kandidaten erklären sich bereit, in den nächsten fünf Jahren für Bad Orb politische Verantwortung zu tragen, davon acht Neue.

Die „Neulinge“ blieben zu ihrer Motivation für die Bad Orber Kommunalpolitik keine Erklärung schuldig. Der Bankkaufmann Helmut Pfeifer, Bürgerbeauftragter der Stadt und Vorsitzender der Natur- und Vogelschutzgruppe möchte sich verstärkt in den Themen Haushalt und Finanzen einbringen. Wolfgang Witt imponierte der SPD Fraktion in den letzten Monaten als Ideengeber und Macher in der Innenstadt und will sich hier weiter tatkräftig engagieren. Carsten Linde, auch tätig im Vorstand des SPD Ortsvereins, will für die Stadt etwas bewegen. Hannah Krämer, die jüngste anwesende Kandidatin, möchte insbesondere „junge Interessen“ vertreten und steht ansonsten als Studentin im Lehramt auch für den Schwerpunkt Bildung und Soziales. Ihre Schwester Silvia Rosa studiert Therapiewissenschaften und sieht auf diesem Gebiet ein breites Feld, sich für Bad Orb einzubringen. Benno Zwirnlein, seit 45 Jahren Mitglied im SPD Ortsverein, stellt sich als kompetenter Ansprechpartner für den Kur- und Gesundheitsbereich vor. Der Leiter vom Haus Noah, Moritz Seyfert und der Diplom Forstwirt Jörg Halterbeck waren berufsbedingt nicht anwesend, sie vertreten die SPD schon seit geraumer Zeit in Friedhofs- und Waldkommission. Gerrit Pfeifer beschreibt seine Erfahrungen in der SPD-Gemeinschaft als sehr positiv, insbesondere was die Zusammenarbeit betrifft, er möchte auch weiter „so kollegial“ Politik machen. Dass der Name Annemarie Meinhardt wieder auf der Liste steht, zwar nicht ganz vorne, aber im vorderen Mittelfeld, das freut Winfried Krämer besonders.

Mehr als zufrieden zeigten sich auch Bernd Bauer und Heinz Grüll, die beiden Vorsitzenden des Ortsvereins, „über eine gute Liste mit guten Leuten“, für die letztlich die geladenen Mitglieder ihr Votum erteilten. Winfried Krämer: „Ich freue mich auf die neuen Impulse aus dem Kandidatenteam und auf einen spannenden Wahlkampf. Packen wir´s an.“

Die Kandidaten der Bad Orber SPD – in der IG Metall Bildungsstätte Bad Orb

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Wahlvorschlag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Ortsverein Bad Orb

zur Kommunalwahl am 6. März 2016

  1. Krämer, Winfried
  2. Grüll, Heinz
  3. Bauer, Bernd
  4. Hofacker, Ulrich
  5. Kailing, Bernd
  6. Meinhardt, Annemarie
  7. Stopfer, Udo
  8. Pfeifer, Helmut
  9. Brauer, Uwe
  10. Grüll, Uwe
  11. Zwirnlein, Benno
  12. Pfeifer, Gerrit
  13. Markstedt, Wolfgang
  14. von Ehr, Roswitha
  15. Holzmann, Gisela
  16. Witt, Wolfgang
  17. Linde, Carsten
  18. Halterbeck, Jörg
  19. Scholze, Dieter
  20. Krämer, Hannah
  21. Krämer, Silvia Rosa
  22. Seyfert, Moritz